Konferenz „Barrierefreie IT 2018“ der T-Systems Multimedia Solution

Kreis Soest (kso.2018.05.18.224.jp/-rn) Der Kreis Soest hat als Modellregion Navigationshilfen für Blinde und Sehbehinderte in den Fokus gerückt und in Projekten wie „Guide4Blind“ deutlich gemacht, wie mit geeigneter Soft- und Hardware große Schritte auf dem Weg zur Barrierefreiheit unternommen werden können. So machte es für das Unternehmen „T-Systems Multimedia Solution“ nach eigenen Angaben großen Sinn, seine Konferenz „Barrierefreie IT 2018“ in und an die Stadthalle Soest zu verlegen.

In Showcases konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Linienbus des Verkehrsunternehmens Ruhr-Lippe GmbH (RLG) modernste und barrierefreie ÖPNV-Entwicklungen testen. Neben Bedienungshilfen für Menschen mit Sinnes- und Mobilitätseinschränkungen wird auch ein freies WLAN in den Fahrzeugen angeboten. So kann die App „Mobil Info“ eingesetzt werden. Sie wurde in den Projekten beim Kreis Soest entwickelt und findet inzwischen vielfältige Anwendung im Tarifraum des Westfalentarifs.

Dr. Günter Fiedler, stellvertretender Landrat des Kreises Soest, eröffnete die Konferenz für „Barrierefreie IT“ und brachte es mit seinem Grußwort auf den Punkt: „Das Ziel von Barrierefreiheit ist die soziale Teilhabe für jeden Menschen. Sie bedeutet Freiheit. Ob bei der Arbeit, im Alltag oder in den individuellen Lebensräumen. Wir sind stolz darauf, dass wir als Kreis in diesem Bereich eine Vorreiter-Rolle einnehmen und bei anderen das Interesse für dieses Thema wecken konnten.“ Jörn Peters, zuständiger Projektleiter im Katasteramt des Kreises Soest, erläuterte die verschiedenen Projekte, bedauerte aber: „Immer noch zu selten finden Betroffene Möglichkeiten, Software und Hardware auf ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Für Entwickler von Soft- und Hardware wiederum stellt die Barrierefreiheit eine Herausforderung dar.“

In dieser Hinsicht präsentierte André Meixner, Leiter User Centered Test der T-Systems Multimedia Solutions GmbH, mit seinem Team und Fachreferenten während der Konferenz eindrucksvolle Entwicklungen und Ideen eines Weltkonzerns und verschiedener Softwareanbieter. „Es ist klar geworden, dass jeglicher Digitalisierungsprozess nur Erfolg haben kann, wenn jeder Mensch in der Lage ist, die digitalen Anwendungen zu nutzen“, zieht Jörn Peters Bilanz.

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